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Arginin

Arginin – der Superheld unter den Aminosäuren

Ihr wollt mehr Power, sowohl beim Training als auch im Bett? Dann ist die Aminosäure L-Arginin euer perfekter Sparringspartner! Nicht umsonst schwört man in der Bodybuildingszene auf eine Supplementierung der Substanz. Um euren Organismus mit diesem kleinen Helfer zu versorgen müsst ihr jedoch nicht zwingend Geld in Nahrungsergänzungsmittel investieren, denn: Es gibt auch zahlreiche natürliche Quellen für diesen Superstoff! Welche das sind und wieso ausgerechnet Arginin kleine und große Probleme des Alltags lösen kann, erklären euch die folgenden Zeilen.

Arginin – worum handelt es sich dabei?

L-Arginin ist eine Aminosäure, die vom Körper zum Teil selbst produziert wird. Eine zusätzliche Gabe schadet jedoch in den meisten Fällen nicht. Warum das so ist? Weil der menschliche Körper in bestimmten Lebensphasen einen erhöhten Bedarf an Arginin aufweist – dazu gleich mehr. L-Arginin ist also eine semiessentielle Aminosäure, die darüber hinaus von allen Aminos den höchsten Stickstoffgehalt aufweist. Entdeckt wurde sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Wissenschaftler Ernst Schulze, der die Substanz zum ersten Mal aus Lupinen extrahieren konnte. Dabei musste er feststellen, dass es sich bei Arginin um eine Stickstoff-Phosphat-Verbindung handelt, welche die Blutregulierung im menschlichen Körper maßgeblich beeinflusst.

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Arginin Wirkung – für einen astreinen Blutfluss

Doch welche Wirkung hat die Aminosäure eigentlich auf den menschlichen Körper? Zum Einen wirkt die Substanz positiv bei Bluthochdruck, weshalb sie in der alternativen Medizin bei gesundheitlichen Problemen dieser Art empfohlen wird. Zum Anderen ist Arginin für seine gefäßerweiternde Wirkung bekannt, was die gesamte Durchblutung positiv beeinflusst. Dass ein solcher Zustand die Potenz steigert, ist kein Geheimnis und dürfte für die meisten Männer ein sehr angenehmer Nebeneffekt sein – aber auch für die Frauen, die davon ja indirekt profitieren.

Davon abgesehen zeigt L-Arginin seine Stärken bei Cholesterin, Herzschwäche, Durchblutungsstörungen, metabolischer Alkalose oder koronaren Herzerkrankungen. Die Aminosäure liefert einen sehr hohen Anteil an Stickstoffmonoxid, was die Ursache für den verbesserten Blutfluss im Körper darstellt. Zu den weiteren Aufgaben von Arginin gehört die Zellkommunikation sowie die Bekämpfung von schädlichen Mikroorganismen. Zudem stellt L-Arginin die Ausgangsbasis für die Bildung von Bindegeweben, Enzymen, Hormonen und Kollagen dar. Auch die Verteilung der Nährstoffe in das Muskelgewebe fällt in den Zuständigkeitsbereich dieser wahnsinnig wichtigen Aminosäure.

Arginin gesund – das sind die besten Quellen

Vielen ist die Substanz als Supplement bekannt, was unter Anderem an der sehr starken Vermarktung durch die Fitness-Industrie liegt. Aber wusstet ihr, dass es auch sehr viele ausgezeichnete Arginin Quellen auf natürlicher Basis gibt? 100 Gramm Erbsen liefern beispielsweise bis zu 2188 mg der Aminosäure. Pinienkerne, Walnüsse, Erdnüsse und Kürbiskerne übertreffen diesen Wert sogar noch.

Arginin gesund – wie viel euer Körper davon benötigt

Der menschliche Tagesbedarf liegt im Übrigen bei 2 – 5 Gramm. Mit einer Hand voller Hülsenfrüchte und Nüsse pro Tag seid ihr daher absolut im Soll. Denn wie zu Beginn schon erwähnt, stellt der menschliche Körper einen kleinen Anteil der Aminosäure selbst her. Dieser reicht in der Regel jedoch nicht aus. So benötigen Kinder einen deutlich höheren Anteil an L-Arginin, das sie sich noch im Wachstum befinden. Doch auch wer viel Sport treibt, gerade eine Krankheit oder Verletzung überwunden hat oder sich schon im gehobenen Alter befindet, sollte seinen Körper mit einer zusätzlichen Menge and L-Arginin unterstützen.

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Studien zu L-Arginin

Der renommierte Professor Prof. Bode-Böger konnte im Rahmen mehrerer Studien bestätigen, dass eine dauerhafte Einnahme von L-Arginin in moderaten Mengen zu einer signifikanten Verbesserung der Gefäßfunktionen führt, was sich insbesondere bei der Behandlung von Wohlstandskrankheiten als vorteilhaft erweist. Ansehen könnt ihr euch die Studien hier: http://www.horusmedia.de/2011-arginin/arginin.php

Arginin – für Super-Mega-Power beim Training

Durch seine positive Auswirkung auf die Durchblutung ist Arginin gesund, ein verstärkter Konsum ist jedoch auch im Rahmen von sportlichen Ambitionen zu empfehlen. Denn in der Regel wirkt die Aminosäure schon nach kurzer Zeit leistungssteigernd – sowohl kraft- als auch ausdauertechnisch. Durch die bessere Durchblutung sinkt der Sauerstoffbedarf im Muskel, was eine Steigerung des Leistungsniveaus zur Folge hat. Das bedeutet im Klartext: Ihr könnt länger und härter trainieren und profitiert von einem starken Pump!

Zudem sorgt Arginin für eine hohe Ausschüttung von Wachstumshormonen. Aufgrund ihrer verbrennungsfördernden Wirkung ist ein hoher Konsum der Aminosäure auch beim Abnehmen zu empfehlen. Egal ob Erbsen, Bohnen, Nüsse oder Hülsenfrüchte: Haut ordentlich rein und ihr strotzt schon bald vor Männlichkeit und Kraft. Doch auch die Frauen unter euch werden sportlich und gesundheitlich von hochwertigen L-Arginin Quellen profitieren. Viele davon findet ihr in unseren Produkten und Rezepten. EAT FIT. BE FIT.

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