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Asparaginsäure

Asparaginsäure – die vielfältigste aller Aminosäure

Aminosäuren haben überlebenswichtige Funktionen im menschlichen Körper. Besonders die essentiellen Aminosäuren werden dabei häufig hervorgehoben. Aber auch wenn es um nicht-essentielle Aminosäuren geht – also solche, die der Körper selbst herstellen kann – ist ein erhöhter oder zusätzlicher Konsum in bestimmten Lebensphasen durchaus sinnvoll. Asparaginsäure kommt dabei eine besondere Rolle zu. Doch welche Aufgaben übernimmt Asparaginsäure im Organismus und warum ist die Aminosäure vor Allem für Sportler interessant? Lest einfach weiter, um mehr zu erfahren…

Asparagins-ure-Zusammensetzung

Asparaginsäure gesund – Entdeckung, Definition und Herstellung im Körper

Asparaginsäure ist eine von 20 proteinogenen Aminosäuren. Der Franzose Auguste-Arthur Plissen schaffte es im Jahr 1827, die Substanz erstmalig aus Eibe zu extrahieren. Sie ist nahezu in jedem eiweißhaltigen Lebensmittel in unterschiedlicher Konzentration vorhanden. Da es sich um eine nicht-essentielle Aminosäure handelt, ist der Körper jedoch nicht zwingend auf eine externe Aufnahme angewiesen, denn er kann sie über die Hirnanhangdrüse selbst herstellen.

Asparaginsäure Wirkung – das Mädchen für alles im menschlichen Körper

Wozu ist Asparaginsäure eigentlich gut? Ist sie wirklich so wichtig für den menschlichen Organismus? Oh ja, und wie! Denn diese Aminosäure übernimmt unzählige Aufgaben. So fungiert sie als Neurotransmitter für den Informationsaustausch von Zellen. Sie regelt jedoch auch den Harnstoffzyklus und nimmt maßgeblich Einfluss auf die Testosteronproduktion. Für den Aufbau von Muskeln und die Verarbeitung von Eiweiß ist sie ebenfalls von zentraler Bedeutung. Ziemlich eindrucksvoll oder? Es geht allerdings noch weiter. Wusstet ihr, dass Asparaginsäure euren Körper regelmäßig entgiftet? Denn beim Stoffwechsel entsteht ein giftiges Abbauprodukt, das den meisten von euch ein Begriff sein dürfte: Ammoniak. Dreimal dürft ihr raten, wer für dessen Abbau verantwortlich ist. Das war es jedoch noch nicht, denn Asparaginsäure ist ein äußerst fleißiger Helfer in eurem Organismus, der sich auch an der Bildung von DNS-Molekülen beteiligt und darüber hinaus bei der Umwandlung von Carbs in Glykogen eine wichtige Rolle spielt. Das Immunsystem profitiert ebenfalls vom tatkräftigen Einsatz dieser wichtigen Substanz.

Asparaginsäure Quellen

Wie oben erwähnt findet ihr Asparaginsäure in den meisten proteinhaltigen Speisen. In bestimmten Nahrungsmitteln ist die Konzentration jedoch besonders hoch. Zu den besten Asparaginsäure Quellen gehört zweifelsohne Soja, da es pro 100 g rund 4200 mg der Substanz liefert. Erdnüsse überzeugen mit einem ähnlich guten Wert. 100 g der kleinen Nährstoffgiganten enthalten rund 3500 mg an Asparaginsäure. Thunfisch, Karpfen und andere Fische sind ebenfalls empfehlenswert und liefern eurem Körper ca. 2500 mg der Aminosäure. Rindfleisch ist mit knapp 2000 mg die beste fleischliche Quelle für Asparaginsäure.

Asparaginsäure Wirkung und Bedarf

Den menschlichen Tagesbedarf an Asparaginsäure zu messen ist nicht einfach, da er stark von Alter, Körpergröße, Gewicht, Stresslevel und dem Grad der sportlichen Aktivitäten abhängt. Der Durchschnitt liegt bei ca. 600 mg pro Tag, was in etwa der Menge entspricht, die der menschliche Körper selbst herstellen kann. Falls ihr viel Sport treibt, könnt ihr von einem deutlich höheren Wert ausgehen, weshalb es durchaus sinnvoll ist, die Aminosäure zusätzlich über die Nahrung aufzunehmen.

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Asparaginsäure Studien

Asparaginsäure gehört zu den noch am wenigsten erforschten Aminosäuren, der Wirkungsgrad konnte jedoch wissenschaftlich erwiesen werden. So unterstrich das Resultat einer italienischen Studie die eindrucksvolle Wirkung auf die Testosteronproduktion und den Muskelaufbau. Darin wurde den Teilnehmern über einen Zeitraum von 12 Tagen täglich eine geringe Dosis Asparaginsäure in Kombination mit Mineralstoffen verabreicht. Am Ende des Einnahmezeitraums hatte sich der Testosteronspiegel aller Teilnehmer um ca. 40 Prozent erhöht, während der Spiegel von luteinisierenden Hormonen um bis zu 25 Prozent anstieg. Hier findet ihr mehr dazu: https://www.big-zone.de/blog/2013/03/wissenswertes-uber-d-asparaginsaure/

Asparaginsäure gesund – der Testosteronbooster

Auf eurem Weg zu Sixpack, Knackarsch und Muckies kommt ihr an Asparaginsäure nicht vorbei. Denn die Aminosäure bringt eure Testosteronproduktion in Schwung, was sich in einem schnelleren und massiveren Muskelaufbau bemerkbar machen wird. Dazu trägt jedoch auch eine optimierte Proteinsynthese bei, die durch Asparaginsäure verursacht wird. Im Muskelgewebe macht sich dies vor Allem in der Hypertrophie bemerkbar, doch auch euer Kraftlevel wird sich spürbar verbessern. Ihr befindet euch in einer Diät? Auch dann erweist sich Asparaginsäure als nützlich. Es schützt eure Gykogenspeicher und euer Organismus greift bei körperlicher Anstrengung auf die hauseigenen Fettdepots zurück, anstatt sich an den Energiereserven zu bedienen. Das Ergebnis: Ihr verbrennt Fett und legt eure Bauchmuskeln frei. Doch egal ob ihr euren Körperfettanteil reduzieren oder euren Muskelanteil vergrößern wollt: Asparaginsäure wird euren Körper in einen optimalen Zustand versetzen, der dafür sorgt, dass ihr eure Ziele schneller erreicht. Ihr habt Lust auf mehr? Werft doch mal einen Blick in unsere Produkte und Rezepte. Einige davon liefern Asparaginsäure satt!

 

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