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EPA

EPA – die vielleicht wichtigste Fettsäure für eure Gesundheit

Omega-3-Fettsäuren sind sehr bedeutend für den menschlichen Körper. Im Ernährungsplan des Durchschnittsmenschen wird diese Tatsache jedoch nur wenig berücksichtigt. Während Omega-6-Fettsäuren geradezu im Überfluss geliefert werden, herrscht in den Omega-3-Tanks oft gähnende Leere. Doch besonders eine Säure solltet ihr eurem Körper unbedingt täglich zuführen: Die sogenannte Eicosapentaensäure, besser bekannt unter der Abkürzung EPA. Welche Vorteile das für euren Körper hat und wie ihr aus sportlicher Sicht davon profitiert erfahrt ihr jetzt.

EPA-Lebensmittel

Wissenswertes zu EPA

EPA ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die in jedem Lebewesen allgegenwärtig ist. Selbst in Pflanzen ist sie in geringen Mengen gebunden. Es handelt sich um ein farbloses Öl, das jedoch nicht nur über die Nahrung aufgenommen werden kann, sondern vom Organismus in geringen Mengen selbst produziert wird. Die Voraussetzung dafür ist, dass euer Körper genug Alpha-Linolensäure zur Verfügung hat. Das ist ebenfalls eine ungesättigte Fettsäure, die der Körper zur Synthetisierung von EPA benötigt.

EPA gesund – für einen intakten Stoffwechsel und positive Emotionen

Doch wie wirkt die Substanz im menschlichen Organismus? Euer Körper greift bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen auf Omega-3-Fettsäuren zurück. Eicosapentaensäure spielt hierbei eine zentrale Rolle. Außerdem stellt sie die Basis zur Bildung von Docosahexaensäure dar – eine ungesättigte Fettsäure, die das Immunsystem, den Blutdruck und die Herzfrequenz steuert. Die Aufnahme von EPA ist tatsächlich spürbar, da die Substanz positive Emotionen hervorruft und durch eine stimmungsaufhellende Wirkung beeindruckt. Heilpraktiker schwören schon seit Jahren auf den Stoff, wenn es um die Behandlung von Depressionen und Ängsten geht.

Es wird sogar vermutet, dass EPA zu einer Verbesserung des Zustandes von schizophrenieerkrankten Patienten führt. Die Fettsäure kann jedoch noch deutlich mehr. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Zellmembrane, fördert die Blutgerinnung sowie die Wundheilung und hemmt Entzündungen. Dazu steuert sie zahlreiche Herzfunktionen. Für die Entwicklung des Gehirns von Kindern ist die Substanz übrigens essentiell. Das war jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange. EPA schützt die Gelenke, senkt das Herzinfarktrisiko und verbessert die Blutfettwerte. Außerdem wirkt es Alzheimer entgegen. Ganz schön stark, was? Im folgenden Abschnitt verraten wir euch, wie viel ihr täglich zu euch nehmen solltet, um optimal von der EPA Wirkung zu profitieren. Außerdem präsentieren wir euch die besten Quellen für die Fettsäure.

EPA Wirkung – wie hoch ist der tägliche Bedarf?

Wie hoch euer Tagesbedarf an Eicosapentaensäure ist, hängt mitunter von euren körperlichen Leistungen ab. Dabei handelt es sich jedoch nicht um detaillierte Vorgaben, sondern um Empfehlungen, da der Stoff diesbezüglich noch nicht genau erforscht werden konnte. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte ein Erwachsener täglich ca. 250 Gramm EPA aufnehmen. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit spricht von ähnlichen Werten. Wer einen sehr aktiven Lebensstil pflegt, hat einen leicht erhöhten Bedarf. Auch für Schwangere und stillende Mütter gilt eine erhöhte EPA-Dosis.

Die besten EPA Quellen

Die Omega-3 Fettsäure EPA ist ein enorm wichtiger Gesundheitsfaktor für euren Körper. Aus diesem Grund solltet ihr regelmäßig auf die richtigen Quellen zurückgreifen. Dazu zählen in erster Linie fettreiche Fische wie Lachs, Makrele, Hering, Sardine oder Thunfisch. In Sachen Supplementierung ist Fischöl die erste Wahl. Algen stellen eine der wenigen vegetarischen Quellen dar.

EPA-Nahrungserg-nzung

EPA Studien

Die positive Wirkung von EPA auf den menschlichen Körper konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. So untermauert eine Studie des National Institute of Health den wichtigen Einfluss von Eicosapenteansäure auf die Heilung von Entzündungen im Vergleich zu DHA. Hier könnt ihr mehr dazu nachlesen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26022389

EPA gesund und stimulierend für den Muskelaufbau

Ob ihr aus sportlicher Sicht von EPA profitieren könnt? Hell Yes! Denn die Zuführung von Eicosapenteansäure stimuliert das Muskelwachstum. Euer Körper macht sich dabei einen anabolen Effekt zu Nutze, der es ihm ermöglicht fettfreie Muskelmasse aufzubauen. EPA verbessert nicht nur die Proteinsynthese, sondern kurbelt auch die Testosteronproduktion an – das männliche Sexualhormon, das bekanntlich für den Aufbau von Muskulatur erforderlich ist.

Außerdem wird die Produktion des weiblichen Sexualhormons Östrogen – unter Anderem zuständig für die Fetteinlagerung – auf ein Minimum zurückgefahren wird. Das zieht neben der Bildung von neuer Muskelmasse einen weiteren positiven Effekt nach sich: Ihr verliert Körperfett. Warum also nicht regelmäßig zu EPA greifen? Denn das ist die Abkürzung auf dem Weg zu eurem Dreambody. Um euch dabei zu unterstützen präsentieren wir euch schmackhafte Rezepte und effektive Produkte mit reichlich EPA. Jetzt reinklicken, Muskeln aufbauen und Fett verlieren! EAT FIT. BE FIT.